Seifenwolle

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Der Name Seifenschweins kommt daher, dass sie Seife fressen. Nicht jede, latürnich - nur die selbst hergestellte. Angefangen damit hat Becky. Aber auch jetzt, wo sie tot ist, schnuppern die anderen jedem Stück Seife hinterher - Mausi ist auch gut angelernt worden. Nicht, dass ich sie ihnen hinlegen würde - aber jeder Krümel, der beim Seife schneiden auf den Boden fällt, wird sorgsam aus dem Teppich geknabbert. Sogar eingetretene rote Seife wird restlos einschließlich der Farbe aus dem Teppich geholt.

Hier archiviere ich mal das, was auf meiner alten Homepage stand. Da AOL mich nur alle Jahre wieder mal drauflässt, hab ich mich entschieden, die Seite zu löschen.


29. 12. 2003: Becky frisst Seife....!

Nun ja, sie beißt ja erst mal probehalber in alles, was ihr vor’s Schnäuzchen kommt. Auch in Füße (seitdem mag mein Sohn sie nicht mehr...!), wenn man sie auf den Arm nimmt (schnell zugreifen, gut festhalten und aufpassen, daß sie sich nicht rauswindet) mal probehalber in Pullover, Finger, Hosen ..... – eben alles, was man so mit sich herumträgt. Sie schafft es auch, in bewundernswürdiger Schnelligkeit die rollierte Kante von handgemalten Seidentüchern zu entfernen.

Der Seifenfresservirus hat sich dann auch ausgebreitet. Kea’s große Liebe ist ja eigentlich Plastik, aber Seife schmeckt auch. Kiki dagegen beißt nicht soooo gerne rein, sie leckt dafür alles gründlich sauber, was mit Seife in Berührung gekommen ist. Das ist an den Füßen (nach dem Duschen) bedeutend angenehmer als Becky’s Methode, reinzubeißen. Findet sie nichts zum Ablecken, wird die Seife auch so gefressen. Captain und Trixi sind weniger interessiert – Heu schmeckt doch besser. Als ältere Tiere sind sie anscheinend doch ein bißchen vernünftiger.

Ich habe inzwischen eine Theorie aufgestellt:

Die Salzsäure im Magen wird als starke Säure die Fettsäuren aus der Seife - den Na-Salzen der Fettsäuren - austreiben. Es werden also Fettsäuren und Kochsalz (NaCl) entstehen. Die Fettsäuren könnten dann aufgenommen werden (normaler Verdauungsvorgang: Gallenflüssigkeit emulgiert die Fette, Enzyme der Bauchspeicheldrüse zerlegen sie in Glycerin und Fettsäuren, die dann im Darm aufgenommen werden können). So lange also HCl im Magen ist, dürfte das problemlos klappen (sie nehmen immer nur 1 - 2 Bissen).

Beispiel:
HCl + Na-oleat -> NaCl + Oleinsäure

Nebenbei: der Emulgator Tegomuls, ein Lebensmittelemulgator, enthält Na-stearat und/oder Na-palmitat - zu deutsch: SEIFE!

Eine interessante Seite zur Ernährung von Meerschweinchen ist hier zu finden.

Auch Schweinchen brauchen essentielle (ungesättigte) Fettsäuren. Sonnenblumenöl wäre da eine günstige Quelle – und in meinen Seifen sind nur pflanzliche Öle, und auch immer Sonnenblumen, Oliven und Rapsöl. Seife könnte also für sie eine Quelle der ungesättigten Fettsäuren darstellen – inzwischen bekommen sie ab und zu mal Sonnenblumenkerne, die sind sicher gesünder als Seife.

Ratten können Seife fressen, wenn sie nichts anderes finden. Da sie auch Nagetiere sind, wird ihr Verdauungsprozeß ähnlich ablaufen.

Der pH-Wert der Seife entspricht etwa dem im Darm der Meerschweinchen. Seife wird also da nichts ändern, also nicht zu Blähungen führen, solange die Magensäure nicht neutralisiert wird. Da ist Schwein zum Glück sehr vernünftig - mehr wie 1 - 2 Bissen nimmt Schwein nicht von der Seife. Und unparfümierte Olivenölseife wird bevorzugt.

Trotzdem möchte ich nicht, dass sie Seife fressen - es ist ein netter Gag, dass sie sie lieben, aber es ist kein Nahrungsmittel. Wenn sie an Seife kommen, ist das eher ein Unfall - und Schwein ist verflucht schnell und findig, wenn es Seife haben möchte!


Meine Meerschweinchen



Das ist Familie Meerschwein. Der Herrscher(???? - Trixi ist da durchaus anderer Meinung) über die Damenwelt ist Captain, genannt Chefe. Er ist kastriert, damit die Zahl der Familienmitglieder sich nicht automatisch bis ins Unendliche vergrößert.

Captain

Captain, genannt Chefe, ist der Chefbrommseler der Schweinebande. Ein ganz lieber, sanfter Herr, immer bereit, seine Damen brommselnd zu begrüßen (Brommseln: knatternde Geräusche und mit dem Hinterteil wackeln - Balzverhalten des Böckchens).



Zwei Jahre war Captain Zuchtböckchen, wurde dann kastriert und stellte sich als guter Vater heraus. Kiki und Becky wurden von ihm als Jungtiere adoptiert und großgezogen. Auch zu seinen Damen ist er ausgesprochen rücksichtsvoll und liebenswürdig, gibt bereitwillig das aus der Hand erbeutete Salatblatt ab und begrüßt sie, auch nach kurzer Abwesenheit, mit freundlichem Brommseln. Nur seine Möhre - die gibt er nicht her. Die wird hochgehoben und durch den Käfig unter den ersten Stock gewuchtet - egal wie groß sie ist. Dabei müssen die Damen dann auch beiseitespringen - Möhre hat Vorfahrt!

Nun ja, inzwischen hat er auch ein wenig die Geduld mit seinem Zickenzirkus verloren. Er ist nicht mehr unbedingt bereit, seinen Salat zu teilen - da wird auch schon mal eine Dame, die versucht, ihm das Salatblatt (oder Gurkenstück o.ä.) zu klauen, weggeschubst.
Er ist auch das einzige meiner Schweinse, daß sich greifen läßt. Er moppert zwar, macht aber keinen Versuch, abzuhauen. Das ist natürlich sehr praktisch - so hat man kein Problem, ihn zu fangen, wenn z.B. Krallenschneiden angesagt ist.
Aus dem Weg gehen ist auch etwas, daß er nur ab und zu - je nachdem, wie seine Laune ist - tut. Also empfiehlt es sich, im Schweinchenzimmer (nun ja, PC ist auch drin, das Ganze nennt sich dann wohl Wohnzimmer) langsam zu gehen und zu gucken, ob Schweinse unterwegs sind. Nur gucken, ob sie an der Stelle sitzen, wo man gerade hintreten will, reicht nicht - es könnte jemand unter dem Schreibtisch, Sofa, Stuhl oder was weiß ich hervorgeschossen kommen. Nicht mehr von unter der Kommode - da sind die Lamitnatreste vor. Nachdem ich entdeckt hatte, daß Schwein die schützenden Kartons beiseitegeschafft hatte und eine Pieselecke kreiert hatte (zum Glück haben sie die Geduld verloren, bevor sie an den Kabeln waren), hab ich abgedichtet. Der Duft!!!! Und dann ging der Teppichflor beim Schrubben mit ab. Da doch lieber nur unter zugelassene Möbelstücke, mit Folie abgedichtet und Handtücher zum Kuscheln drauf - und hoch genug, um sauber machen zu können. Auf deutsch: sie dürfen unter Schreibtisch und Sofa. Seitdem sind sie viel öfter im Käfig und pieseln da.



Als Kiki dazu kam, erwies sich Captain als äußerst fürsorglicher Vater. Er kümmerte sich um sie, die beiden saßen meist zusammen. Kiki's Mutter ist die Schwester von Kea aus demselben Wurf - als Jungtiere sahen sich beide sehr ähnlich. Inzwischen ist Kiki's Fell deutlich heller als das von Kea, und auch viel länger. Und ich wollte eigentlich kein Langhaarschwein mehr.....



Das ist Kiki - der regelmäßig erforderliche Gang zum Friseur wird immer noch mit lautem Geschrei und Gezappel quittiert - man könnte ja doch mal geschlachtet werden. Wie gesagt - nie wieder ein Langhaar! Sie ist ein Coronet mit ganz seidigem Fell. Leider hat sie Pumphöschen und sogar auf den Zehen lange Haare. Damit sie sich nicht reinpieselt, muß ich ihr also auch das Fell an den Hinterbeinchen kürzen. Und beim Krallen schneiden (sie hat schwarze Krallen! - ich war auch schon mal zu tief) sieht man nix wegen der Haare.



Kea mit der orangenen Nase. Sie hat schwarze Hinterfüßchen. Und obwohl sie ein kurzes Fell hat, filzt es am Hinterteil und muss geschnitten werden. Sie hat Satingene, aber zum Glück nicht die Satinkrankheit. Kea nannte sie mein jüngster Sohn. Es gibt einen ganz tollen Film über Keas in Neuseeland - sie nehmen da den LKW der beiden Filmer auseinander. Ein Kea untersucht dabei auch den Auspuff ("Abgasuntersuchung nach Kea-Art") und hat dann hinter dem Schnabel einen Ruß-Ring. Und Kea sieht so aus, als hätte sie auch so eine Abgasuntersuchung hinter sich.




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